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Grußwort der Stadträtin Lilli Pölt

Presseartikel vom 5.Nov.2010 in der FNP

Vor einem Jahr waren Rudi Brill, Monika Maurer, Wirt Axel Ziegler und Thomas Jeutter optimistisch, dass die Rock-Frühschoppen genau das richtige für Niederursel seien. Fanden auch die Besucher der regelmäßigen Veranstaltungen. Doch der Vermieter hat ihnen nun einen Strich durch die Rechnung gemacht.

 

Rockmusiker sind unerwünscht

TSG fürchtet um den Hallenboden

Von Julia Rösch

 

Mit Rockfrühschoppen und Open-Stage-Events in der Turnhalle der TSG wollte Rudi Brill die Musik nach Niederursel bringen. Die TSG kündigte ihm – aber Brills Alternative ist mindestens genauso gut.

Niederursel. Rudi Brill kann sich noch gut erinnern an den aufregenden Oktober 2009: Damals steckten er, seine Schwester Monika Maurer und Musiker Thomas Jeutter mitten in den Vorbereitungen für ihr erstes Niederurseler Musikevent. Ganz nebenbei kämpften sie sich durch den Papierkram, um ihren Kulturverein «Regenbogen Frankfurt» zu gründen (wir berichteten). Ziel: Nachwuchskünstler im Stadtteil zu fördern.

Gut gestartet

«Super angelaufen» ist das Projekt, sagt Brill. Und nun das: Vor kurzem flatterte ein Schreiben der TSG Nordwest ins Haus, die bisher ihre Turnhalle im Weißkirchener Weg für die Veranstaltungen zur Verfügung gestellt hat. «Der Verein wünscht nicht, dass wir weiterhin in die Halle zum Frühschoppen einladen», erzählt Brill. Zunächst ein Schock. Denn sowohl der Frühschoppen, bei dem bereits bekannte Bands auftreten, als auch die Open-Stage-Abende als Plattform für neue Künstler wurden gut angenommen. Um die 200 Besuche fanden einmal den Monat nach Niederursel. «Der musikalische Frühschoppen wurde immer mehr zur festen Adresse», sagt Brill. «Da kam die Kündigung schon überraschend. Wenigstens konnten wir uns mit dem Vorstand darauf einigen, die Halle noch bis zum Ende des Jahres zu nutzen.»

Bei der Frage, warum genau die Türen fortan den Musikern verschlossen bleiben, bleibt Lutz Ullrich, Vorsitzender der TSG Nordwest, vage. Die Entscheidung habe «interne Gründe»: «Wir möchten als Sportverein unsere Räume nicht über einen längeren Zeitraum für musikalische Veranstaltungen zur Verfügung stellen.» Außerdem halte der Hallenboden die zusätzliche Belastung nicht aus.

Mit den genauen Diskussionen hinter den Kulissen will sich Rudi Brill aber nicht beschäftigen. Denn er und seine Mitstreiter haben innerhalb kürzester Zeit eine Alternative gefunden, die mindestens genauso gut geeignet zu sein scheint.

Ein Mitglied des Kulturvereins stellte den Kontakt zu Carlos Santos, Chef des portugiesischen Sportclubs «SFC Sporting» im Ostend, her. «Die Räume sind ideal», freut sich Rudi Brill und sieht sich begeistert in der Halle um: Eine professionelle Musikanlage gibt es, eine Bühne, auf der schon ein Schlagzeug aufgebaut ist, Sitzgruppen mit Tischen. Brill deutet auf die Scheinwerfer an der Decke: «Die mussten wir in Niederursel jedes Mal von Hand auf- und wieder abbauen. Wenn man hier die richtige Beleuchtung wählt, wird aus der Halle ein richtig gemütlicher Rockschuppen.»

Umzug ins Ostend

Fehlt nur noch das Publikum: 400 Leute haben Platz im Sporting Club; von so einer Zahl träumt Rudi Brill noch. «Aber wenn sich erst einmal herumgesprochen hat, dass der Frühschoppen hier weitermacht – in so einer tollen Umgebung –, wird es schon voll. Wir bauen das Schritt für Schritt auf.»

Vorerst wird es dabei bleiben, den Frühschoppen und die Open-Stage-Abende einmal im Monat zu veranstalten; wenn alles gut angenommen wird, will Rudi Brill öfter in die Hanauer Landstraße 213 einladen. Vorerst sei es aber gerade für junge Künstler angenehmer, erst vor einer kleineren Anzahl Gäste zu spielen. Vielleicht wird so das Publikum auch ein bisschen jünger, hofft Brill: Schließlich liegen an der Hanauer Landstraße einige Nachtclubs, deren Besucher vielleicht vor dem Feiern zum Open-Stage-Abend kommen – oder danach zum Frühschoppen. Der Sporting Club ist kein unbeschriebenes Blatt, was musikalische Veranstaltungen angeht, betont Santos: «Wir laden oft Künstler ein oder veranstalten Workshops: Jeden Samstag gibt es Livemusik.»

Rudi Brill und die anderen Aktiven vom «Regenbogen»-Verein blicken also optimistisch in die Zukunft: «Wir sehen die Kündigung des Hallen-Nutz-Abkommens in Niederursel als Chance für einen Neuanfang.»

Die beiden letzten Frühschoppen im Weißkirchener Weg 12 in Niederursel sind am Sonntag, 7. November, und Sonntag, 12. Dezember, jeweils um 11 Uhr. Am 16. Januar weiht die Band «Reimtext» das neue Heim in der Hanauer Landstraße 213 ein. Der Eintritt kostet sieben Euro, das komplette Programm steht auf der Internetseite http://www.regenbogen-frankfurt.de.

Presseartikel vom 18.Sep.2010 in der FNP

Frühschoppen bietet Country

 

Danny June Smith würde auch auf dem Laufsteg eine gute Figur machen, sie singt aber lieber.

 

 

Niederursel. Beim musikalischen Frühschoppen des Kunst und Kulturvereins Regenbogen e.V.“ Frankfurt kommen Countryfreunde am Sonntag, 19. September, ganz sicher auf ihre Kosten: In der TSG-Turnhalle im Weißkirchener Weg spielen ab 11 Uhr „Danny´s little Tennessee“. Die Formation aus dem Main-Kinzig-Kreis präsentiert klassische amerikanische Countrymusic.

Lange Zeit war die Band zuständig für Lieder aus der guten alten Zeit, für Country-Oldies und Traditionals, auch unter dem Namen „Tennessee Twilight“. Mittlerweile gehören jedoch auch viele Stücke aus der Modern Country- und Linedance-Ecke sowie Oldies zum Repertoire der zwei Jungs um Sängerin Danny June Smith. Alle drei haben ihre eigene, absolut unverwechselbare Stimme und sorgen somit für viel Abwechslung bei ihren immer gut besuchten Country-Events.

 

 

 

Presseartikel vom 05. August 2010

Frankfurter Neue Presse  

 

 

 

Sie machen Niederursel bunter

Der Kulturverein „Regenbogen“ stellt sich den Bürgern mit einem Konzert offiziell vor

 

Mit einem Rock-Frühschoppen im Klaane Raab fing vor einem knappen Jahr alles an, Thomas Jeutter (vorne), Axel Ziegler, Monika Maurer, Rudi Brill (von links) machten den Anfang, damals noch als engagierte Bürger – nun haben sie einen Verein gegründet.

In Niederursel, findet Rudi Brill, kommt die Kultur zu kurz. Darüber kann man sich streiten – oder etwas dagegen unternehmen. Der 60-Jährige jedenfalls ist ein Mann der Tat – und hat jetzt den Kunst- und Kulturverein «Regenbogen» gegründet.

Niederursel. Lange, öde Herbst- und Winterabende? Das war einmal, zumindest ein Mal im Monat. Der Stadtteil hat einen neuen Verein. Den gemeinnützigen Kunst- und Kulturverein «Regenbogen». Der Kulturverein, der in der Turnhallengaststätte «Zum klaane Rab» der TGS zu Hause ist, will Musik und Gesang in der Region Rhein-Main fördern und die Allgemeinheit an «Kunst und Kultur heranführen», sagt der Vorsitzende Rudi Brill.

Außerdem will der Kulturverein den Nachwuchs fördern und ihm ein Podium vor Publikum bieten. Dafür bieten Rudi Brill und Co. ihm jeden vierten Mittwochabend im Monat eine «Open Stage», eine offene Bühne, im Klaane Rab, an. Wer kommt und sich traut, kann singen, ein Instrument spielen, alleine, mit Partner oder mit einer Band. Eine Band und die notwendige Technik sind vorhanden. «Offene Bühne» heißt das Spektakel übersetzt und bedeutet, dass jeder sein Musiktalent präsentieren kann. Doch Obacht: Nicht jeder, der drei Töne auf der Gitarre zustande bringt, gehört unbedingt auf die Bühne.

Niveau wahren

«Wir möchten ein gewisses Niveau wahren», sagt Brill. «Die Open-Stage-Abende dienen nicht zum Üben in der Öffentlichkeit. Musiker, die ihr Handwerk beherrschen und sich dem Urteil eines Publikums stellen möchten, sind dagegen herzlich willkommen», betont der Vereinschef. Bei den musikalischen Frühschoppen von September bis April in der TSG-Turnhalle bietet sich den jungen Talenten dann die Gelegenheit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren.

Aktiv im «Klaane Rab» sind die Musiker um Rudi Brill übrigens schon seit Herbst vergangenen Jahres (wir berichteten). Doch jetzt erst setzten sie ihre Ankündigung um und ließen sich beim Amtsgericht ins Vereinsregister eintragen.

Ganz offiziell stellt sich der neue Verein mit einem Mozart-Konzert der «SchlossBergConsort» vor, eine musikalische Vereinigung von Chor und Orchester der Kinzigtaler Bergkirchengemeinde aus Niedergründau und der Meerholzer Schlosskirchengemeinde, die sich vorwiegend den Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart widmen. Zu hören sind die Missa Brevis, die sogenannte «Spatzenmesse», und das Violinkonzert B-Dur mit der Konzertmeisterin des Consort, Maria Schwarzacher Das Konzert am Samstag, 28. August, beginnt um 19.30 Uhr im Titus-Forum im Nordwestzentrum. Karten im Vorverkauf für zwölf und 16 Euro gibt‘s in der Töpferei Maurer, Wallstraße 5, Telefon 61 63 40. und bei der Vorverkaufsstelle «Eintritt» im Nordwestzentrum, Telefon 57 10 65, sowie an der Abendkasse für 14 und 18 Euro. ralf

Nähere Auskünfte über den Verein gibt Rudi Brill, Niederurseler Landstraße 139, unter der Rufnummer 58 33 67, unter der Handynummer 0 17 17 44 77 15, oder per E-Mail an info@regenbogen-frankfurt.de